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Thailand (25.12.2008 – 09.01.2009)

Einmal schön die Füsse in den Sand halten während zu Hause die Freunde am Frieren sind. Einmal Silvester am Strand erleben. Tja, den Traum haben wir uns wahr gemacht.

Vorbereitung

Für die grosse Reise über die Festtage haben wir mit der Planung bereits im Juni begonnen. Erst mussten natürlich unsere Chefs den Urlaubsplänen zustimmen, danach ging es an die Suche nach Unterkunft und günstigem Flug. Die Zustimmung der Vorgesetzten hatten wir schnell, natürlich war der Neid gross. Thailand selbst ist ein sehr grosses Land mit vielen Möglichkeiten irgendwo hin zu fahren. Als erste Option wurde uns Khao Lak genannt. Diese Variante schien uns auf den ersten Blick als gut, bis wir das empfohlene Hotel genauer anschauten. Auf den Bildern waren Schweizer Fahnen zu sehen und Schilder mit der Aufschrift „Biergarten“. Durchgefallen!

Wir wollten Thailand etwas ursprünglicher erleben. Ein Arbeitskollege von mir, Rolf, fährt schon seit einigen Jahren nach Thailand und hat mir Koh Chang empfohlen. Dort gäbe es noch günstige Bungalows und schöne Strände. Nachdem wir im Internet nachgeschaut haben wo genau Koh Chang liegt und wie man überhaupt dort hin kommt, haben wir schon erste Hotels angefragt für freie Zimmer. Eigentlich wollten wir ganz in den Süden nach Bang Bao. Es klappte schlussendlich nicht mit der Buchung des Hotels und als wir in Bang Bao das Hotel und die Umgebung gesehen haben waren wir ganz glücklich mit der Alternative. Doch dazu mehr später.

Das Hostel in Bangkok, Hi Sukhumvit, wurde nach der Lage am Skytrain und der Nähe zum Busbahnhof gewählt und auch gleich reserviert. Im Juli einen Flug über die Festtage im Dezember zu buchen ist auch nicht ganz so einfach, besonders wenn der Winterflugplan noch nicht existiert. Nach einem Gespräch mit der Hotline von AirBerlin wurde mir zugesichert eine E-Mail zu kriegen sobald der Flugplan verfügbar wäre. Das klappte auch wunderbar und somit konnten wir die besten Preise für die Hochsaison ergattern. Die Vorfreude konnte beginnen! Einzig durch die Blockade des Flughafens in Bangkok wurde unser Trip etwas unsicher. AirBerlin versicherte uns aber, dass wir auf jedenfall irgendwie nach Thailand kommen würden, und auch wieder zurück. Das war aber nicht nötig denn die Blockade war am 4.12. bereits wieder vorbei.

Hinflug (Tag 1 / 25.12.2008)

Nachdem wir unsere Taschen gepackt hattem, natürlich haben wir wieder fast zu viel Gepäck dabei gehabt, ging es los an den Flughafen in Zürich. Der Flug ging über Düsseldorf nach Bangkok. Die kurze Strecke nach Düsseldorf war wie erwartet von guter Qualität. AirBerlin ist top auf Kurzstrecken. Freundliches Personal und guter Service. In Düsseldorf angekommen mussten wir durch ein Bauprovisorium in ein anderes Terminal wechseln. Im ganzen Flughafen herrscht Rauchverbot. Eigentlich wollte ich noch eine Zigarette rauchen, aber das war wohl nichts.

Der 12-stündige Weiterflug wurde durch die LTU, gehört jetzt auch zu AirBerlin, durchgeführt. Man sah es dem Flieger und dem Personal an. Nur neue Aufkleber und neue Uniformen machen den Service nicht besser. Wir hatten noch die Plätze vorreserviert damit wir einigermassen Ruhe kriegen, aber denoch war es sehr eng und auch laut im Flieger. Die guten Plätze bei den Exits kann man natürlich für €60 pro Person und Weg kriegen, die waren aber auch schon weg und sie sind eigentlich genau so eng. Zum Essen gab es für uns nur noch vegetarisch, zwei Reihen vor uns ging das Hühnchen aus. Dessert war auch keines dabei obschon im Bordmagazin angepriesen. Naja, nach langer Diskussion mit einer etwas genervten Dame von der Cabin Crew kriegten wir dann Weihnachtskekse aus dem privaten Vorrat.

Die Bordunterhaltung war auch mies. Es standen 3 Filme zur Auswahl, Mamma Mia, Bottle Shock und In den Schuhen meiner Schwester. Na toll! Ich war mir andere Flieger mit persönlicher Unterhaltung gewohnt. Irgendwann haben wir uns dann Schlaftabletten gegönnt, die aber bei Barbara nicht wirkten, und sind dann mehr oder weniger weggedöst. Nach diesem Hinflug mit AirBerlin – ehm LTU – wollten wir uns überhaupt keine Gedanken machen wie wohl der Tagesflug für die Rückreise wird. Denn die Filme für den Rückflug waren von etwas der selben Qualität. Kurz vor der Landung mussten wir noch die Immigration Cards ausfüllen, was ganz einfach war. Und nach einer perfekten Landung sind wir endlich in Bangkok angekommen.

Bangkok (Tag 2+3 / 26.12.+ 27.12.2008)

Nach dem Zoll – das ging sehr flott und wir dachten schon es würde länger dauern als in Marokko – versuchten wir erstmals ein Taxi zu kriegen um zum Hostel am Sukhumvit zu kommen. Ich hatte noch die E-Mail des Hostels ausgedruckt auf dem in Thai eine Wegbeschreibung für den Taxifahrer zu lesen war. Und eine Preisempfehlung nicht mehr als 400 Baht zu bezahlen. Es war aber unmöglich für diesen Preis eins zu kriegen. Die meisten wollten mindestens 700 Baht. Nicht mit uns! Eine Etage tiefer fuhren Express Busse in die Innenstadt. Eine geplante Schnellbahn wird zwar bereits auf der Website des Flughafens angepriesen, ist aber noch im Bau. Der Expressbus kostet pro Person 150 Baht und fuhr auch gleich den Sukhumvit hoch und hielt auch genau vor unserer Seitenstrasse. Was für ein Glück! Nach 200m sahen wir das Schild unseres Hostels auf der linken Seite. Angekommen!

Die Leute dort sind sehr freundlich und das Hostel selbst sehr sauber und gemütlich. Die Zimmer zwar etwas klein dafür günstig und mit A/C ausgestattet. Was will man mehr für 900 Baht pro Nacht. Der Chef des Hauses konnte ein paar Sätze Deutsch und freute sich jedesmal wenn er etwas richtig gesagt hatte. Alle wichtigen Infos zu Bangkok hängen am „Schwarzen Brett“ und man kriegt auch sonst alle Tips und Tricks. Wir empfehlen das Hostel jedem Bangkok Traveler! Auch die Tageskarte für den Skytrain könnt ihr hier kaufen.

Auf ging’s in die Stadt. Wir hatten am Ende der Seitenstrasse gleich eine Hochbahnstation „Thong Lo“. Die Bahn ist sauber und schnell, doch leider kühlen die Thais ihre Fahrzeuge runter als wäre man verderbliche Ware. Für 30 Baht pro Fahrt (Thong Lo – Siam) oder 120 Baht für eine Tageskarte kommt man sehr schnell vorwärts. Diese Karte ist auf jeden empfehlenswert, da man wirklich alle öffentlichen Mittel, auch Wasserbuss, benutzen kann.Taxis sind am Abend auch nicht viel teurer, doch wissen die Fahrer oft nicht wo sie sind oder wo sie hinmüssen. Erstmal ins Zentrum, bis Siam Square. Ich wollte unbedingt als erstes in das MBK, das grösste Shoppingcenter in Bangkok. Raus aus dem Skytrain ging es erstmal ins Gewusel der Thais. Die Stadt hat 12Mio Einwohner und irgendwie scheinen immer alle auf der Strasse zu sein.

Kurz vor dem MBK wurden wir von einem freundlichen älteren Herrn angesprochen. Wir wurden Opfer eines bekannten Touristen Scams. Er hat uns gefragt was wir suchen würden. „Na, das MBK“, antwortete ich,“Kleider kaufen etc.“ und der Herr meinte es gäbe heute irgendwo Sonderangebote für Designerkleider. Steve Tailor oder was auch immer für eine Marke. Gut, wir liessen uns überreden und schnell war ein Tuktuk organisiert, welches uns zur besagten Schneiderei fuhr. Natürlich war die fleissigen Schneiderleins sofort zu Stelle und wir wurden auch gleich in den Präsentationsraum geführt wo alle möglichen Stoffe in allen schönen und bunten Farben und Mustern ausgstellt waren. Nach einigem Hin und Her gab es für mich 2 nach Mass geschneiderte Hemden und Barbara gönnte sich ein schönes Abendkleid. Zur Qualität muss man sagen, dass wir wirklich gute Ware bekommen haben. Am nächsten Tag wurde es ins Hostel gebracht und zur Kontrolle nochmals geprüft ob auch alles sitzt. Die Korrekturen an der Grösse wurde innerhalb weniger Stunden durchgeführt. Egal wie wir da hineingeraten sind. Es war ein guter und fairer Kauf. Die Preise wurden natürlich bis ans Limit heruntergehandelt. Wir waren jederzeit kurz davor aufzustehen und zu gehen. Das merkten sie auch. Nach dem Ausflug zum Schneider ging es mit dem gleichen Tuktuk zurück zum MBK. Diese Shoppingmall ist das verrückteste was ich bis jetzt gesehen habe. Auf 8 Etagen kann man sozusagen alles kaufen was blinkt, glitzert und kitsch ist. Natürlich kann man auch lecker essen oder sich massieren lassen, aber wir gingen erstmal nur durch. Es wurde schon spät und wir fuhren zurück an den Sukhumvit. Uns wurde noch ein kleines Lokal empfohlen wo wir zu Abend gegessen haben und danach ging es ab ins Bett. Wir hatten grosse Pläne für den 2. Tag.

Nach einem einfachen Frühstück – Toast mit Marmelade und Kaffee – ging es wieder mit dem Skytrain nach ‚Saphan Taksin‘ wo wir auf die Flussboote umgestiegen sind um nach Norden in Richtung des Wat Pho Tempels zu fahren.

Angekommen am Wat Pho haben wir erstmal den liegenden Buddha besucht. Es ist einer der grösseren Buddhas in Thailand. Die ganze Tempelanlage ist sehr gepflegt und sehr weitläufig, es machte einfach Spass alles zu erkunden. Nach dem Tempel wollten wir eigentlich in den Königspalast. Auf dem Weg dort hin haben wir noch das erste Mal von einem Strassenimbiss zu Mittag gegessen, einfach nur lecker, obschon wir am Anfang dachten „Das kann unmöglich Hühnchen sein“. Die Köchin war sehr nett, und gab uns sogar ein „Sample“, weil wir wohl etwas skepzisch schauten.Umso fröhlicher war, als es uns schmeckte und Sie uns eine Riesenportion zurechtmachen durfte.Angekommen beim Königspalast war meine Hose zu kurz für die Sittenwächter. Wir wurden in einen Raum geschickt in dem Hosen ausgeliehen wurden. Der schicke Sträflingslook und die Gewissheit, dass schon mindestens 100 andere in den Hosen rumgelatscht sind haben uns dann doch davon abgehalten. Also machten wir uns auf nach Chinatown. Ich fühlte mich wie in eine andere Stadt versetzt. Barbara wollte nach kurzer Zeit einfach nur wieder raus. Also kämpften wir uns in Richtung Bahnhof durch zur U-Bahn. Es ging erstmal zurück in die Herberge.

Als nächstes gingen wir rasch an den Busbahnhof um die Tickets nach Laem Ngop, von dort fahren die Fähren nach Koh Chang, zu kaufen. 2 Tickets im staatlichen Express Bus kosten 360 Baht. Und um 7:30 fährt der Bus direkt an den Pier. Es gibt noch weitere Busse nach Trat, von da muss man aber noch ein Taxi an den Pier nehmen. Wir wählten den direkten Weg. Am Abend haben wir uns für 2 Orte in Bangkok entschieden. Erst auf den State Tower ins Distil, die höchste Bar in Bangkok. Mit dem Lift geht es in kürzester Zeit in die 64. Etage. Ein sehr edler Ort, mit entsprechend teuren Preisen. Cocktails gibt es ab 300 Baht. Dafür kriegt man ein Abendessen inkl. Dessert und Bier für 2 Personen. Aber der Blick über Bangkok bei Nacht ist einfach unübertrefflich. Und von oben sieht die Stadt sogar recht friedlich aus. Für den weiteren Abend wurde uns beim Verlassen ein Taxi gerufen. Ein sehr praktischer Service. Der Page vom State Tower hat dem Fahrer mitgeteilt, dass wir in die Arun Residence fahren möchten. Der Taxichauffeur fuhr mit uns erstmal auf die falsche Seite des Flusses und danach auch noch quer durch die halbe Stadt. Er musste ungefähr 5x nach dem Weg fragen. Gott sei Dank sind die Preise für Taxis ziemlich tief. Das Essen dort ist sehr lecker und wird auch in diversen Reiseführern erwähnt. Sinnvoll ist eine Reservation auf der Terrasse,man hat dort einen phänomenalen Blick auf den Wat Arun, den weissen Tempel, bei Nacht. Für den Heimweg wurde uns ein Taxi gerufen. Der Fahrer wusste auch gleich wohin und die Fahrt ging schnell. [xmlgm {http://cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/bangkok.kml} maptype=G_HYBRID_MAP;gpxview=all]

  • A) Sukhumvit Youth Hostel (Hotel)
  • B) Ekkamai Busbahnhof
  • C) Siam Center / MBK (Shopping)
  • D) State Tower (Bar und Restaurants)
  • E) Arun Residence (Hotel und Restaurant)
  • F) Wat Pho (Tempel)

Reise nach Koh Chang (Tag 4 / 28.12.2008)

Am frühen Morgen ging es zu Fuss an den Ekkamai Busbahnhof,das dauert knapp 10min. Der Bus stand schon auf dem Parkplatz und wir kriegten gute Plätze. Die Fahrt dauert ca. 5h30min inkl. einer Pause auf etwa halber Strecke. Erst geht es durch die Vororte von Bangkok am Flughafen vorbei in Richtung Chanthaburi und Trat. Die Strassen sind gut ausgebaut, trotzdem fahren die Busse nur langsam. Dank dem Schaukeln kriegte wir einwenig Schlaf. Am Pier angekommen hiess es erstmal was essen und die Tickets für die Fähre besorgen. Die Fähre kostet 140 Baht für 2 Personen. Die Überfahrt dauert ca. 45min. Auf Koh Chang angekommen stehen gleich an der Strasse die Pickup Taxis mit denen man so gut wie überall hinkommt auf der Insel. Die meisten warten bis das Auto voll ist (bis zu 10 Personen!) bevor sie abfahren. Die Fahrt bis nach White Sand Beach ist sehr abenteuerlich. Es geht über Serpentinen hoch und runter. Auf der Ladefläche gilt nur noch sich festhalten.

Am Plaloma Cliff Resort angekommen wurde uns ein schönes Zimmer mit Meersicht gegeben. Sauber und gepflegt. Das Haus wird von einem Schweizer geführt und liegt etwas südlich vom Ort an der Hauptstrasse. Direkter Strand hat es leider keinen, doch ist dieser nur ca. 500m entfernt. Am Strand angekommen haben wir uns direkt eine Massage gegönnt. Eine Stunde für 250 Baht pro Person. Entspannt und hungrig machten wir uns auf die Suche nach einem typischen Thailändischen Lokal. Wir wollten nicht in eine Touristenfalle tappen. Auf dem Weg zurück haben wir noch bei einem Tauchshop nach einem Tip für ein gutes Lokal gefragt und bekamen als Antwort „Thor’s Palace“. Dieses Restaurant lag direkt hinter unserem Hotel, etwas versteckt zwischen anderen Bungalows. Thor selbst, ein schöner Ladyboy, ist sehr charmant und bietet Drinks und Speisen auf höchstem Niveau. Schlussendlich sind wir dort 3x gelandet. Und jedesmal war es superlecker. Besonders zu empfehlen sind die Fischküchlein als Vorspeise, den Seafoodsalad und die Thainudeln mit Cashewnüssen. Barbara liebte das Masaman Curry, und natürlich Sticky Rice with Mango and Ice cream.

Nach dem Essen gings in die Heia. Wir hatten ja am nächsten Tag die Weiterreise nach Koh Rayang organisieren lassen.

Auf nach Koh Rayang (Tag 5 – 9 / 29.12.2008 – 2.1.2009)

Für den Transfer nach nach Bang Bao und mit dem Speedboat weiter auf Koh Rayang bezahlten wir 150 Baht für das Taxi und 400 Baht für das Speedboat, der Preis ist natürlich pro Person. Den Transport hat das Hotel für uns organisiert. Alleine die Fahrt nach Bang Bao war sehr interessant. Es ging sozusagen an der ganzen Westküste entlang. In Bang Bao angekommen ging es direkt auf das Speedboat. Auch hier wird gewartet bis es voll ist. Und es empfiehlt sich vorher zu reservieren. Die meisten Resorts können das erledigen. Und man hat keinen Stress. Die Speedboats fahren alle Inseln südlich von Koh Chang an. Nebst dem Speedboat fahren vom Center Point Pier noch langsame Boote an der Ostküste entlang nach Koh Mak. Diese Überfahrt dauert jedoch knapp 4h. Unsere Insel wurde als erste Angefahren. Die restlichen Passagiere reagierten ganz schön neidisch auf das Paradies wo wir die nächsten 5 Tage und 4 Nächte bleiben würden.

Begrüsst wurden wir bei Ankuft durch Chen und Ditek dem Insel Hund, ein Golden Retriever. Koh Rayang ist ca. 400x200m gross und etwa 40m hoch. Der grösste Teil der Insel ist Urwald. Der Strand ist sehr gepflegt. Das sind auch die Bungalows. Robinson Feeling für etwas mehr Geld, aber es muss auch alles hingebracht werden, das Trinkwasser, das Essen, das Benzin für den Stromgenerator etc.etc. Dafür darf man dann kalt Duschen. Die Bungalows sind sehr schön und haben alle Moskitonetze, was einem doch sehr entgegenkommt. Die Insel wird von Christine, einer sehr netten Österreicherin geführt, die einfach mal die Erfahrung machen wollte wie das so ist ein Resort zu führen. Es ist auf Rayang alles völlig unkompliziert. Wir hatten sofort das Gefühl in einer grossen Inselfamilie zu leben.Alles was möglich ist, wird auch sofort erledigt, und man fühlt sich wirklich, wie im Paradies. Christine ist die gute Seele dort, denn die Insel gehört zu einem anderen Resort und die Eigentümer sind sehr unsympathisch. Doch dazu später mehr.

Die Küche auf Rayang ist sehr lecker. Alles wird frisch gemacht, sogar die Fische werden gleich auf der Insel gefischt. Und der Papaya Salat ist das schärfste was ich je in meinem Leben gegessen habe. Und ich hab auf einer Skala von 1-10 *nur* die 6 gewählt. Kurzzeitig hab ich fast die Kontrolle über meinen Kreislauf verloren. Nochniemals vorher hab ich mich so gefühlt. Aber es war auch ein cooles Gefühl. Christine war nach knapp 3 Monaten soweit und kann jetzt die 10 essen. Also die Stufe welche die Thais als normal sehen. Und es gab auch den Thai Whiskey, eigentlich ein Rum, SangSom. Sehr weicher Geschmack. Und am nächsten Tag spürt man nichts. Liegt wohl auch an der guten Luft dort. Die nächsten Tage waren sehr entspannt. Barbara hat sich zu ihrem Geburtstag noch eine Massage im Bungalow gegönnt. Und von mir noch eine Art Yes Törtchen mit Kerze bekommen. War nicht ganz so einfach, aber in einem „seven eleven“ findet man sozusagen alles. Tagsüber wurden von der nächsten Insel Tagestouristen von dem Hauptresort rübergeschippert. Diese Gäste haben dann die Liegestühle gebunkert und sich aufgeführt wie der letzte Dreck. Genau das war das grösste Problem an Silvester, die Tagestouristen waren auch dabei.

Für Silvester wurde alles sehr schön dekoriert. Die Angestellten der Insel haben aus Palmenblättern eine schöne Bar gezimmert. Und es wurde ein riesiges Barbeque organisiert. Wir haben uns mit Gästen aus der Schweiz, Deutschland und Wien zurückgezogen und demonstrativ unsere Tische zusammengestellt. Einwenig abseits hatten wir dann unseren Spass.Das Buffet war gigantisch, Fisch und Chicken wurde direkt gegrillt, und rundherum konnte man sich mit leckerem Thaifood versorgen. Es gab noch ein riesiges Feuer, für das die Jungs vorher ein Loch am Strand gebuddelt hatten. Für die Kids gabs noch ein Krebsrennen und ein kleines Feuerwerk um zwölf fehlte natürlich auch nicht. Gegen 3h00 morgens waren nur noch die „Rayanger“wach und haben dann noch mit Christine gefeiert.

Am Neujahrstag sind wir mit der Nussschale rüber nach Koh Mak, der Hauptinsel des Archipels. Es ging auch noch darum die Rückfahrt nach Koh Chang zu organisieren. Das Hauptresort, welches das Koh Rayang verwaltet, war nicht sehr hilfsbereit bei der Buchung des Speedbootes. Es hiess nur dass wir mit dem kleinen Schiffchen auf Koh Mak fahren müssten und da vom Speedboot abgeholt würden. Ich war dagegen weil wir schon so tropfnass wurden. Mit unserem Gepäck und der Fotoausrüstung wäre das nicht möglich gewesen. Na gut. Wir haben uns dann entschieden die Rückfahrt durch Chen zu buchen. Koh Mak ist eine sehr hübsche Insel mit einigen netten Resorts und Kneipen. Unter anderem eine kleine die von einem Schweizer geführt wird. René kennt jeden und weiss auch vieles zu erzählen. Sehr sympathisch!

Zurück auf auf Rayang organisierte uns Chen die Rückfahrt mit dem Speedboot welches uns am nächsten Tag direkt von Rayang abholen würde.

Der letzte Tag war gekommen. Am Strand haben wir uns noch von allen neuen Freunden verabschiedet. Sie haben uns auch gebeten für sie nach geeigneten Unterkünften auf Koh Chang zu suchen.

Die Fahrt mit dem Boot war sehr rauh. Das Meer war unruhig, da es in den vergangenen Tagen sehr windig war. Die einzigen, die wirklich Freude hatten waren wir. Die anderen Passagiere verlangten Schwimmwesten was unter der Crew nur mit einem Grinsen quittiert wurde, natürlich bekamen die Leute ihre Westen.

Die Tage auf Koh Chang (Tag 9 – 14 / 2.1.2009 – 7.1.2009)

Zurück in Bang Bao haben wir ein Taxi organisiert um nach Kai Bae Beach zu fahren. Unser neues Resort das Coral Beach. Das Resort ist toll angelegt, man kann direkt am Pool massiert werden, auch kleine Snacks und Drinks sind bis am Abend um sechs zu bekommen. Das Frühstück ist typisch thailändisch, einfach mit Pulverkaffee. Die Dame an der Rezeption war sehr unfreundlich und auch etwas schwer von Begriff. Irgendwie hatten wir immer das Gefühl sie bei etwas unwichtigem zu stören. Wir haben aber trotzdem einen schönen Bungalow erhalten und nach gründlicher Inspektion haben wir uns entschieden auch für unsere Freunde zu buchen. Um für Sarah und Daniel, unsere Allgäuer, zu reservieren mussten wir 500 Baht anzahlen. Natürlich verlangten wir eine Quittung. Beim Nachfragen des Preises wurde uns ein anderer Preis genannt als wir bezahlt haben. Das machte uns etwas stutzig. Na gut, wir fragten bei unserem Vorortkontakt nach, Daniel Herzog, er wollte uns so oder so besuchen kommen. Daniel führt ein Reisebüro auf Koh Chang und vermittelt Unterkünfte, die über seine Websites http://www.koh-chang.ch und http://www.koh-mak.ch gebucht werden können. Wir haben Daniel als sehr unkomplizierten und fairen Geschäftspartner erlebt. Er hat uns auch den Betrag erstattet den uns das Coral Resort zu viel verlangte. Wir können ihn und seine Resorts nur empfehlen, auch wenn es etwas teurer ist. Vielen Dank nochmals an ihn!!

Den späteren Nachmittag haben wir noch genutzt um Kai Bae zu erkunden und uns eine Thaimassage zu gönnen. Das Dorf liegt an der Hauptstrasse und hat eine Kneipe und Bar nach der anderen. Natürlich auch „7-Eleven“, gleich zwei Stück! Dort findet man eigentlich alles. Am Abend haben wir unsere erste Tom Yam Suppe gehabt. Das ist die Nationalsuppe der Thai. Sie schmeckt eher säuerlich und ist sehr scharf gewürzt. Der Geschmack von frischem Koriander rundet das Ganze ab. Wir können die Suppe nur empfehlen! Hier der Link zu einem Rezept, ist aber mit Hühnchen. Unsere war mit Meeresfrüchten.

Man braucht einfach einwenig Nerven mit der Szene der Prostitution. Man sieht es überall. Mehr oder weniger hübsche junge Mädchen und ihre alten schmierigen Engländer/Deutsche/Russen etc. Es gehört einfach zu Thailand. Es wäre ihre Kultur, wurde uns gesagt. Kultur hin oder her, es war nicht immer schön mitanzusehen. Natürlich gibt es auch in Kae Bae Ladyboys, nein es gibt dort DEN Ladyboy: Kinky…Hammer. Man kommt nicht an der Bar vorbei, ohne dieses einladende „Hey guys, common, have a good time“ in den Ohren zu haben. Aber ein Besuch dort lohnt sich auf alle Fälle!

Wir haben uns noch entschlossen Scooter zu mieten um die Insel zu erkunden. Wir kriegten am nächsten Tag bei einem freundlichen Händler zwei Scooter (125ccm) für 3 Tage und 600 Baht, je Scooter. Absoluter „Nice Price“. Die Maschinen waren neu und sehr ordentlich. Knapp 1200km auf dem Tacho.

Zuerst fuhren wir wieder in den Süden um Bang Bao näher zu erforschen. Dieses putzige Fischerdorf welches zum grössten Teil auf Stelzen gebaut ist, ist zwar sehr hübsch, aber völlig auf die Abzocke von Touristen ausgerichtet. Die richtigen Fischer findet man am Ende des Piers. Dort pflegen sie ihre Kutter oder fischen direkt mit der Angelleine vom Steg aus. Die waren auch alle sehr freundlich und haben uns mit stolz ihren kargen Fang präsentiert. Zu empfehlen ist Buddha View. Ein sehr schönes Lokal und Resort. Es gibt da sogar Glastische mit Blick „ins“ Meer. Das Problem an Bang Bao ist, dass es eine Bucht ist und dort eigentlich alles angeschwemmt wird. Mit Bademöglichkeiten hält es sich auch in Grenzen. Und zum Teil riecht es auch nicht unbedingt nach Veilchen.

Zurück in Kai Bae waren die Allgäuer schon in unserem Resort angekommen. Hat uns sehr gefreut! Barbara ging mit Sarah shoppen und ich mit Daniel ein schönes kühles Bier trinken. Es gibt in Kai Bae eine schöne Vinothek die auch Importiertes führt. Sogar Jägermeister kriegt man dort. Ein Getränk hat es uns besonders angetan. Weissweinschorle mit Hibiskus. Ausserdem gibt es in Kai Bae ein putziges kleines Kaffee, im typischen Bretterbudenstyle. Lanna Cafe. Der Tee und Kaffe der dort angeboten wird stammt aus dem Norden Thailands und gehört zu Slow Food und Fairtrade. Wir gingen eigentlich täglich hin, denn „normaler“ Kaffee ist in Thailand ungeniesbar.

Tags darauf folgten die Wiener nach. Sie zogen in ein Familienbungalow in der gleichen Anlage ein. Da wir nun aber im Besitz von Scootern waren sind Barbara und ich erstmal auf die andere Seite der Insel gefahren. In der Nähe des Piers wurden wir dann noch von der Polizei angehalten weil wir keine Helme trugen. Die Strafe kostet 200 Baht und die Quittung ist den ganzen Tag gültig. Einfach bei der nächsten Kontrolle sagen das man schon gebüsst wurde. Wie praktisch!

Die Ostküste von Koh Chang ist fast noch unberührt. Keine grossen Resorts oder Hotelanlagen. Hier verirren sich nur wenige Touristen hin. Leider wird sich das bestimmt in den nächsten Jahren ändern. Es gibt noch richtige Mangrovenwälder die man auch zu Fuss auf einem Steg begehen kann. Ausserdem noch einsame Buchten mit wunderschönen Stränden. Gegen Ende der Strasse gibt es auch keinen richtigen Belag mehr und man muss mehr oder weniger Cross fahren. Was nicht ganz einfach ist mit so kleinen Rädern. Nach ca. 2km Schotterpiste kommt man an das schöne Treehouse Resort. Steht man auf spartanisch und hippie dann ist man dort richtig! Das Essen ist auch sehr zu empfehlen. Etwas weiter südlich liegt das Dead End mit einem wunderschönen Strand. Einzig Schnorcheln ist nicht wirklich schön auf Koh Chang. Es gibt fast keine Korallenriffe mit Fischen mehr. Die schönen Tauch und Schnorchelgründe liegen alle ca. 1-2h entfernt.

Am Abend sind wir zusammen mit den Allgäuern und den Wienern essen gegangen und danach noch zu einer Bar die von einem Ladyboy geführt wird. Kingy, so hiess sie, war eine sehr gute Gastgeberin und veranstaltete eine riesen Show für die Gäste. Die umliegenden Bars hatten sozusagen keine Gäste. Die Gäste an der Bar selbst wurden mit „Jenga“ und „4 Gewinnt“ unterhalten, und natürlich tat Kingy ihr Bestes die Leute bei Laune zu halten mit diversen Karaokeinlagen und Parodien auf Celine Dion und Whitney Houston.

Am vorletzten Tag auf Koh Chang haben wir noch einen Abstecher ins „Landesinnere“ gemacht. Uns wurden Wasserfälle und Elefantentreks empfohlen. Wir kannten ja schon Wasserfälle aus Marokko die uns angepriesen wurden und schlussendlich nicht viel von dem hergaben. So sollte es auch diesesmal werden. Der Nationalpark ist sehr gepflegt und man hat viele Hinweisschilder mit Erklärungen zu Flora und Fauna. Nach etwa einer Stunde hat man alles interessante gesehen und wir fuhren dann weiter nach Norden um in einem weiteren Seitental ein Elefantencamp und weitere Wasserfälle zu entdecken. Der Zustand des Camps und die Behandlung der Tiere ist nicht schön. Die Elefanten einfach nur in ihrer „natürlichen“ Umgebung zu halten reicht nicht. Als Tierfreunde sind wir nicht einverstanden mit solchen Attraktionen. Ganz in der Nähe gab es zum Glück noch einen kleinen Naturpark mit wunderschönen Pflanzen und Blumen. Auf halbem Weg zum Wasserfall haben uns entgegenkommende Deutsche gesagt das es kaum Wasser hätte und es sich nicht lohnen würde. Na gut, fuhren wir wieder zurück.

Am letzten Tag wollten wir alle zusammen Kayaks mieten um auf vorgelagerte Inselchen zu paddeln. Die Distanz betrug schätzungsweise 1-2km. Also eigentlich ein Klacks! Doch leider haben wir die Wellen und die Strömung unterschätzt. Wir hatten auch noch Luis, den 7-jährigen Sohn der Wiener, auf unserem Kayak. Nachdem wir einmal in der Nähe des Strandes und dann noch ein zweites Mal auf offenem Meer gekentert waren haben wir beschlossen zurück fahren. Auch die anderen kamen uns wieder entgegen. Zu gefährlich wäre es gewesen noch weiter hinauszufahren. Nachdem wir noch unsere Scooter zurückgebracht hatten ging es zum Relaxen ins Bungalow. Für den Abend haben wir uns ein Taxi organisiert um noch ein letztes Mal gemeinsam essen zu gehen. Wir fuhren alle zusammen nochmals nach White Sands Beach zu Thor. Es war einfach fantastisch!

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  • A) Thor’s Palace (Restaurant)
  • B) Palolma Cliff Resort (Hotel)
  • C) Coral Resort (Hotel)
  • D) Lanna Cafe (Bar und Restaurants)
  • E) Bang Bao
  • F) Treehouse (Resort)
  • G) Khlong Pluh (Wasserfall)
  • H) Botanischer Garten und Wasserfälle
  • I) Mangrovenwälder

Bangkok (Tag 14+15 / 7.1.2009+8.1.2009)

Nun hiess es Abschied nehmen von Koh Chang und unseren neuen Freunden. Wir haben uns gegenseitig versprochen, dass wir in Kontakt bleiben würden, und es wurde auch eingehalten! Mit dem Taxi ging es zum Pier und dort haben wir ein Kombiticket nach Bangkok gekauft – Fähre und Bus. Auf dem Festland angekommen hiess es erstmal Warten. Nach einer Stunde ging es dann los in Richtung Bangkok. Der Bus war etwas schäbiger als der von der Hinfahrt. Ausserdem waren unsere Plätze direkt über der Toilette. Wir hatten zum Glück diese thailändischen Vicks Stifte dabei und haben uns damit die Dröhnung gegeben. Nach knapp 6h Fahrt – einmal ging dem Bus auch noch der Sprit aus und er rollte zur Tankstelle – kamen wir am Ekkamai Busbahnhof an. Von da waren es ja wieder nur 10min zu Fuss bis zu unserer Jugendherberge. Ich wollte noch rasch in die Stadt um im MBK noch ein paar Souvenirs zu kaufen. Nach dem Shoppingtrip haben wir in unserer Strasse noch was gefuttert und in der Herberge mit anderen Travellern geplaudert.

Der letzte Tag war gekommen. Schade eigentlich. Die 2 Wochen waren sehr schnell vorüber. Thailand haben wir beide als ein interessantes Land wahrgenommen. Mit Vor- und Nachteilen die es an jedem Ort gibt. Bestimmt nicht der letzte Trip dort hin., wohl aber der Letzte nach Koh Chang. Der Norden oder Süden Thailands wäre bestimmt noch eine Reise wert. Der Norden besonders weil er an Laos grenzt. Und Laos liegt bei uns doch hoch im Kurs. Der Host der Herberge organisierte uns noch ein Taxi zum Vorzugspreis. Genau die Hälfte des Preises den man eigentlich vom Flughafen in die Stadt bezahlen würde. Am Flughafen gab es dann noch die obligatorische „Duty-Free-Frenzy!“. Von Knabberkram für den Flug bis hin zu SangSom, alles musste mit.

Generell können wir sagen: beim nächsten Mal werden wir aber nur den Flug und das Hostel in Bangkok vorher buchen. Wenn man nicht gerade auf so eine kleine private Insel, wie Koh Rayang will, wo der Platz begrenzt ist, findet man vor Ort immer eine Möglichkeit nen Schlafplatz zu bekommen. In Thailand ist alles unkompliziert, am besten lässt man sich solche Sachen, wie Transfer nach irgendwo von seinem Hotel organisieren. Das kostet meist weniger, als wenn man es selber macht, und man wird bevorzugter behandelt. Obwohl wir in eine Tourifalle getappt sind mit dem Schneider, so ist es doch ein guter Tipp, sich das mit dem Massanfertigen anzuschauen.

Rückflug und Düsseldorf (Tag 15+16 / 8.1.2009+9.1.2009)

Vom Hinflug wussten wir eigentlich was uns auf dem Rückflug erwarten würde. Doch ein 12h Tagesflug ist zäh. Gerade wenn es kein interessantes Bordprogramm und eigentlich nur die typischen Touristen vor und hinter einem sitzen. In Düsseldorf angekommen gab es erstmal zwei Schocks. Zum ersten war es draussen -15 Grad (Ein Unterschied von 45 Grad zu Bangkok!). Und es hätte noch einen Anschlussflug nach Zürich gegeben. Uns wurde im Vorfeld der Flug umgebucht weil es angeblich nicht auf den Anschlussflug gereicht hätte. Wir mussten also eine Nacht in Düsseldorf verbringen, auf Kosten von AirBerlin die uns umbuchte. Wir gingen an den Infoschalter von AirBerlin und fragten nach warum wir nicht informiert wurden über die Möglichkeit noch am gleichen Abend nach Zürich zu fliegen. Tja. Das Bodenpersonal in Düsseldorf war freundlich gesagt nicht Serviceorientiert. Sie hatten keine Vouchers und auch keine Möglichkeit das Hotel zu bezahlen. Also haben wir erstmal € 270 aus eigener Tasche bezahlen müssen um im schicken Hotel Maritim am Flughafen zu übernachten. AirBerlin ist für uns erstmal gestorben wenn es um Langstreckenflüge geht. Diese Airline ist nicht lösungsorientiert und das Bodenpersonal inkompetent und ungeschult für solche Situationen. Das Frühstücksbuffet im Hotel Maritim können wir aber wärmstens empfehlen!

Um 8h00 morgens ging es dann endlich nach Zürich. Schlussendlich waren wir kurz vor Mittag zu Hause. Am Flughafen hat Barbara sich noch dicke Socken und ich mir eine Winterjacke gekauft. Als wir an Weihnachten abgeflogen sind waren es knapp 10 Grad und bei Ankunft -10!!

Alles in Allem ein schöner Urlaub ohne Problem und Durchfall ;)

Preise der Unterkünfte

Hi-Sukhumvit Hostel, Bangkok
http://hisukhumvit.com

900 Baht pro Zimmer / Nacht, Doppelzimmer mit eigenem Bad

plaloma cliff Resort, White Sands
http://www.koh-chang.ch/de/plalomacliffressort.htm
2180 Baht pro Zimmer / Nacht (High Season)

Koh Rayang
http://www.koh-maak.ch/de/koh_rayang_resort.htm

2380 Baht pro Bungalow / Nacht (High Season)

Coral Beach Resort, Kai Bae Beach
http://www.koh-chang.ch/de/coral_resort_kohchang.htm
2500 Baht pro Bungalow / Nacht (High Season)

Uns ist klar, dass diese Übernachtungsmöglichkeiten eher teurer sind und es ganz viele kleine Resorts gibt wo man für 300-800 Baht pro Nacht übernachten kann. Weitere Informationen zu guten Resorts etc. gibt es bei Daniel Herzog.

Tipps und Tricks

Der wichtigste Tip ist zu handeln. Besonders auf den Märkten oder auch im MBK in Bangkok. Es ist ein Sport und die Thai machen im grossen und ganzen auch gerne mit. Wo Handel verpöhnt ist ist beim Essen oder auf dem Markt bei Früchten etc. Die Preise sind sowieso im Vergleich zu unseren sehr sehr tief!

Immer einen Pulli dabei haben, besonders in Bangkok. Jeder Thai der etwas auf sich hält dreht die Klimaanlage soweit runter das man Gefrierbrand kriegt. Und es wäre schade wenn man sich eine Erkältung holt.

Bustickets für längere Strecken am Besten einen Tag früher organisieren. So hat man die besseren Plätze und man kommt garantiert weg.

Nicht jeder der einem helfen will meint es auch wirklich so! Gerade in Bangkok spielen ältere, vornehm gekleidete Herren ein bekanntes Spiel mit den Touristen. Erst wird man gefragt wo man hin möchte (gerade wenn man mit dem Stadtplan rumfummelt) und plötzlich weiss der Herr von einem vermeindlichen Sonderangebot oder ein Bekannter von ihm hätte gerade etc.

Für die Skytrain in Bangkok Tageskarten kaufen. Ist günstiger! Die Karte kostet 120 Baht und man kann ausser Tuktuk und Taxi Alles damit fahren. Sehr praktisch.

Beim Essen einfach darauf achten ob auch einheimische drinsitzen, wenn ja, dann ist es gut und sauber.

Eine Thaimassage sollte nicht mehr als 300 Baht für eine Stunde kosten (ohne Geschlechtsteile ;) ), normal ist überall 250 Baht, eine Fussmassage ist was für hartgesottene, lieber eine Ayurvedamassage, die dann aber bis zu 500 Baht kostet.

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