Island

Tag 2: Laugarvatn – 37/35 – Selfoss – 1 – Seljalandsfoss – 1 – Skogafoss – 1/218 – Dyrhólaey – 218/1 – Vik – 1 – Selfoss – 35/37 – Laugarvatn

Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück in Richtung Südküste, in der Hoffnung irgendwo noch Papageientaucher  zu sehen. Die Vögel ziehen ab August bereits wieder raus auf’s Meer. Das Wetter war bei der Abfahrt eher verhangen und es sah auch nach Regen aus. Zwischendurch nieselte es dann auch.

Auf dem Weg nach Selfoss haben wir noch an einem kleinen erloschenen Vulkan halt gemacht. Der Kerið ist schon lange ruhig und hat einen schönen Kratersee.

Selfoss ist die grösste Ortschaft an der Südküste Islands und hat nichts mit dem Wasserfall im Norden zu tun, ausser denselben Namen.. Für uns kam die 6500 Seelen Gemeinde gut gelegen, wir haben kurz Geld gewechselt und sind dann auch gleich weitergefahren. Die Strasse in Richtung Osten ist auf den ersten 60km nach Selfoss eher langweilig. Interessant wird es nachdem ein schwarzer Fluss überquert wird. Schwarz ist der Fluss weil der Eyjafjallajökull im März 2010 ausgebrochen war und seine Asche übers Land spuckte. Grosse Bagger und noch grössere Dumper schaufeln und fahren die Asche raus zum Meer. Eine sehr eindrückliche Arbeit, die wohl noch länger dauern wird. Gleich danach geht’s links ab zum ersten grösseren Wasserfall , Skogafoss, unserer Reise. Den Eyjafjallajökull sahen wir leider nicht, er versteckte sich unter einer dichten Nebelwolke. Man kann es sowieso nur erahnen, wir gross der Krater ist, sehen kann man es nur mit einem Hubschrauber. Solche Touren werden vor Ort angeboten, der Preis ist allerdings horrend! Ab dort sieht man auf der rechten Seite das Meer, die Westmänner Inseln, die Landschaft wird interessanter, es gibt überall Wasserfälle und Höfe mit Island Pferden, und egal an welchem Hang, Schafe. Bevor man nach Vik kommt kann man nach Dyrholaey abbiegen. Von dort hat man einen tollen Ausblick aufs Meer, und wenn man früh genug im Jahr ist, gibt es dort an den Felsen noch nistende Papageientaucher zu sehen. Wir waren leider zu spät, aber auch ohne die niedlichen bunten Vögel, gibt es dort genug zu sehen. Am besten fährt man ganz hoch auf den ersten Hügel, dort hat man eine Weitsicht, die kaum zu toppen ist, einen schicken Leuchtturm zum fotografieren und den frischen Wind Islands um die Nase. Wieder unten gibt es einen grossen Parkplatz, von wo aus man zum Strand kommt, wo einem bizzare Felsformationen erwarten. Fast so, als wären wirklich Trolle dort zu Steinen geworden. Vik an sich ist ein kleiner Ort, und zu dem Strand läuft man noch ein Stück, am besten von der Tankstelle aus. Dort kann man auch toll zu Mittag essen, leckere Burger, frisch zubereitet. Wir sind nicht weiter gefahren zu dem grossen Gletscher, weil sich der Himmel zugezogen hat, und der Regen auch nicht lange auf sich warten liess. Vollgetankt mit Frischluft und vielen Eindrücken sind wir dann zurück zu unserem Hostel.

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